Ablehnung der Aufenthaltsgenehmigung trotz Arbeitserlaubnis

Eine Besonderheit, die in den Antraegen zur Arbeitserlaubnis haeufig uebersehen wird, ist der zweite Schritt der Bewerbung fuer eine Aufenthaltsgenehmigung. Zur Zeit sind wir fuer einen Mandanten taetig, dem eine Arbeitserlaubnis gewaehrt wurde, er jedoch aufgrund fehlender Aufenthaltsgenehmigung nicht nach Irland kommen kann.

Die Arbeitserlaubnis wird unter der Schirmherrschaft von dem Departement of Jobs, Enterprise and Innovation erteilt, die unseren Mandanten fuer einen geeigneten Kandidaten  fuer eine Erwerbstaetigkeit in Irland gehalten hat. Das Reisevisum und die Aufenthaltsgenehmigung wird hingegen vom Department of Justice and Equality erteilt, das unserem Antragsteller die erforderliche Aufenthaltsgenehmigung verweigert hat, weil er in der Vergangenheit die Zeitbeschraenkung einer frueheren Aufenthaltsgenehmigung ueberschritten hat.

Doch auch wenn wir ebenfalls anerkennen, dass Verfehlungen in Bezug auf die Aufenthaltsgenehmigung in der Vergangenheit zu einer Ablehnung der nunmehr gewuenschten Aufenthaltserlaubnis fuehren koennen, behaupten wir, dass die vorliegende Situation einzigartig ist, da unser Mandant eindeutig fuer geeignet befunden worden ist, um in diesem Land zu arbeiten.

In diesem interessanten Fall sind wir mit der paradoxen Situation konfrontiert, dass der irische Staat als solcher unseren Antragsteller einerseits fuer geeignet haelt in diesem Land zu arbeiten, jedoch andererseits ihn wiederum nicht fuer geeignet haelt sich in diesem Land rechtmaessig einzutragen und aufhalten zu koennen.

Es macht den Anschein, als ob zwei Haende desselben Koerpers nicht in Harmonie zueinander, sondern im Gegenteil im Widerspruch zueinander handeln. Die Ablehnung der Aufenthaltsgenehmigung wird derzeit von uns angefochten.Wir hoffen, dass diese erfolgreich sein wird und dass diese besondere Schlacht ein positives Ende finden wird.

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